Zur Geschichte

So weit wir wissen, ist die Kunst des Strömens in Japan bereits viele Jahrhunderte, womöglich Jahrtausende alt. Über die Zeit in Vergessenheit geraten wurde sie Anfang des
20. Jahrhunderts wiederentdeckt.

Diese Wiederentdeckung und die Verbreitung des Wissens von Jin Shin Jyutsu, wie wir es heute kennen, ist untrennbar mit zwei Menschen verbunden:

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Jiro Murai (1886-1960)

Der Japaner gilt als Wiederentdecker von Jin Shin Jyutsu. Ausgelöst durch die eigene Heilung von schwerer Krankheit widmete er sein Leben der Erforschung der alten Heiltradition. Er betrieb dazu intensive Feldforschung und arbeitete sich durch zahlreiche Archive. Die Erkenntnisse seiner Studien gab er einem kleinen Kreis von Schülern weiter.

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Mary Burmeister (1918-2008)

Die Amerikanerin japanischer Abstammung wird häufig als Übersetzerin der Kunst bezeichnet. Sie war einige Jahre Schülerin von Jiro Murai und hat das bei ihm Erlernte für die Menschen im Westen zugänglich gemacht. Ihre Behandlungen, Kurse und Bücher waren Ausgangspunkt für die weltweite Verbreitung des Wissens. Heute wird die Zentrale in Scottsdale, USA, von ihren Söhnen geleitet und es werden Kurse in aller Welt organisiert.

Ein weiterer Schüler Jiro Murais ist Haruki Kato, der die Anwendung von Jin Shin Jyutsu nach Murais Tod in Japan fortführte. Sein Sohn Sadaki Kato ist seit 2013 ebenfalls im Lehrerkollegium vertreten.

Einen ausführlichen Einblick in die Lebensgeschichten von Jiro Murai und Mary Burmeister erhält man in der Rede von David Burmeister, die er anlässlich der Feier der 100-jährigen Wiederentdeckung von Jin Shin Jyutsu 2012 gehalten hat. PDF zum Download